Wie sich ein gerechter Zugang zum Medizinstudium entwickeln könnte

In Deutschland kann sicher Medizin nur studieren, wer ein Abiturdurchschnitt von 1,0 hat. Ob das verfassungsgemäß ist, verhandelt am Mittwoch das Bundesverfassungsgericht. Die Verantwortung der Universitäten wird dabei leider nicht vor Gericht stehen. Universitäten haben das Wissen über die Anforderungen eines Medizinstudiums, sie hätten die Möglichkeit, die für ein Medizinstudium geeignetsten Studenten auszuwählen. Sie tun es meist nicht. Weil sie wie Behörden arbeiten. Weil sie zu wenig im Wettbewerb stehen. Weil sie deshalb kaum Anreize haben, dass die besten zukünftigen Mediziner von ihrer Universität kommen.

Wer den Zugang zum Medizinstudium gerechter machen will, muss folglich die Freiheit und Verantwortung der Universitäten erhöhen. Es muss sich für Universitäten lohnen, die besten Studenten an ihre Institution zu locken. Dann werden sie auch Verfahren finden, welche diese Auswahl herbeiführt. Die Abinote wird dann nur noch eines von mehreren Auswahlkriterien sein.

It’s the Bildung, stupid!

Um die Chancengleichheit in der Sozialen Marktwirtschaft sei es schlecht bestellt, heißt es immer wieder. Dabei entsteht Ungleichheit vor allem dort, wo gar keine Marktwirtschaft in Form von Wettbewerb besteht, nämlich bei der Bildung. 91 Prozent der Schüler gehen auf Schulen, deren Trägerschaft in staatlichen Händen liegt, diese Schulen bekommen ihre Lehrkräfte in der Regel von zentralen Stellen zugewiesen, und die Eltern haben selten echte Alternativen bei der Schulwahl.

Wir müssen deshalb…

  • den Familien die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Schulen geben,
  • diese Wahl muss durch Vergleichbarkeit sinnhaft möglich werden und,
  • damit Schulen durch gute Angebote um Schüler werben können, müssen die Schulen in die Lage versetzt werden, selbst entscheiden zu können, wer, was, wie lehrt.

Worum es explizit nicht geht: Um Wettbewerb zwischen Kindern. Sie sind die Nachfrager, die von einem umfangreicheren und besseren Bildungsangebot profitieren würden.

Erst durch gute Bildung können wir von den Möglichkeiten der Marktwirtschaft profitieren.

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Schule in Freiheit: Wo kämen wir da hin?

Welcher Erwachsene würde es sich gefallen lassen, über viele Jahre täglich eine ihm zugewiesene Institution besuchen zu müssen? Kindern und jungen Erwachsenen muten wir dies zu. Weil wir die Macht haben. Weil wir es nicht anders kennen. Der staatliche Schulbesuch ist eine Kollektiverfahrung unserer Gesellschaft. So fehlt der alternative Blick, das Wissen und die Erfahrung darüber, wie Aufwachsen auch sein könnte. So war es früher schon, warum sollte es heute anders sein? Denken viele. Beziehungsweise denken nicht. Denken nicht weiter. Was möglich wäre.

Wir sollen selbständig werden und innovativ. Weil dies grundlegende Eigenschaften für eine offene, sich entwickelnde, freie Gesellschaft sind. Nie haben sich die Lebensbedingungen schneller geändert. Mindestens im Berufsleben. Weil nie schneller neues Wissen entstand. Das passt nicht zu einer Gesellschaft, in der noch immer im Alter von spätestens sieben Jahren fast alle täglich über viele Stunden angepasst und still sitzen, ohne sich viel bewegen zu dürfen und dabei Dinge lernen, die sie nicht mitbestimmen dürfen, und bewertet werden nach Werten und Normen, die an anderer Stelle festgelegt wurden, dem eigenen Einfluss entzogen. Innovativ und selbständig werden Menschen so höchstens trotz, nicht wegen des Schulsystems.

Entwicklungsräume, statt Lernvorgaben, Lehrer auswählen können, statt vorgesetzt zu bekommen, Entscheidungen frei treffen dürfen (und so Verantwortung lernen), statt Lehrpläne abzuarbeiten – welche staatliche Schule folgt diesem Weg? Und wo kämen wir hin, wenn wir alle in diese Richtung gehen würden?

Why free-trade is a great piece of fortune …

german

Das Video basiert auf dem Essay „I, Pencil“ von Leonard Read, der erstmals 1958 in der Zeitschrift The Freeman erschien, die von der Foundation for Economic Education herausgegeben wird.

-> Deutsche Übersetzung von Gesine von Prollius

english

A film from the Competitive Enterprise Institute, adapted from the 1958 essay by Leonard E. Read. For more about I, Pencil, visit http://www.ipencilmovie.org

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Marijuana use can lower educational outcome

Early marijuana use is associated with significantly lower university entrance score."
Preparing myself for an upcoming lecture by Professor Deborah Cobb-Clark here at the Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2014 (Association of German Economists) I came across an interesting paper. It is about the relationship between early marijuana use (at age 14 or younger) and young people’s educational outcomes.

Key lesson:

„Early marijuana use is associated with significantly lower university entrance score.“

And:

„We provide evidence that this effect is unlikely to be driven by selection. Collectively, these findings point to a more nuanced view of the relationship between adolescent marijuana use and educational outcomes than is suggested by the existing literature.“

„High“-School: The Relationship between Early Marijuana Use and Educational Outcomes by Deborah A. Cobb-Clark, Sonja C. Kassenböhmer, Trinh Le, Duncan McVicar, Rong Zhang (December 2013)

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Wohlstand durch Aufwertung: Warum ein Euro-Austritt für Deutschland sinnvoll sein könnte

Wäre es schlecht, wenn Deutschland zur DM zurückkehren würde, fragt Professor Ulrich van Suntum in seinem neuesten Video aus der Reihe „vwl-online„. Im Zentrum steht der so genannte Terms-of-Trade-Effekt, den „leider auch manchmal meine Kollegen vergessen“, so van Suntum.

Ergebnis von van Suntums 13-minütiger On-Demand-Vorlesung: Eine Aufwertung einer neuen nationalen Währung gegenüber dem Euro müsste keine negativen Effekte auf den deutschen Arbeitsmarkt haben. Vor allem: Der Wohlstand insgesamt würde steigen.

„Nehmen wir mal an, meine Kappe kostet in Italien 5 Euro…“ – The stage is yours, Herr van Suntum….

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Klingt nur gut: Warum Netzneutralität keinem hilft

Der Begriff „Netzneutralität“ ist mehrheitsfähig. Schließlich soll das Netz nicht parteiisch und beeinflussend sein. Also kämpft die Politik an der Seite der Mehrheit für Netzneutralität.

Der Mehrheit schließe ich mich nicht an:

Doch was gut klingt, ist nur gut gemeint. Die so verstandene Netzneutralität behindert nämlich den Fortschritt. Genauer gesagt, macht der Fortschritt eine Anpassung an das System Internet notwendig. Für die verschiedenen Dienste, die im Internet angeboten werden, ist die Geschwindigkeit der Datenpakete nämlich unterschiedlich wichtig. Der Download einer PDF-Datei ist in der Regel weniger zeitkritisch als die Echtzeitkommunikation bei einer lebensbedrohlichen Operation, bei der nicht alle Ärzte real anwesend sein können, manche über das Internet zugeschaltet werden. Oder: Die Auswirkungen eines  wenige Zehntelsekunden verzögerten E-Mail-Versands sind zu vernachlässigen, die gleichen Verzögerungen bei der Internet-Telefonie führen dazu, dass die Stimmen unnatürlich verzerrt klingen. – (Pixelökonom-Post vom 8. Juni 2011:  Warum die Abkehr von der Netzneutralität die Qualität des Internets verbessern würde)

Zwei weitere  Posts contra Netzneutralität.

Ein Beitrag von Steffen Hentrich auf dem Blog des Liberalen Instituts der FDP-nahen Friedrich Naumann-Stiftung  (wenn auch ein Post mit  zu viel SPD-Bashing):

Wenn Preisdifferenzierung nicht möglich ist und jeder dasselbe für eine Flatrate gleicher Geschwindigkeit zahlt, dann stauen sich irgendwann die Daten und jeder muss tiefer in die Tasche greifen, egal, ob er das Internet nun zum gelegentlichen Surfen oder zur Dauerübertragung riesiger Datenmengen nutzt. Netzneutralität ist weder gerecht noch sie etwas mit der Freiheit und Innovationsfähigkeit des Internets zu tun.

Ebenfalls lesenswert: Professor Justus Haucap auf dem INSM-Ökonomenblog.

Die Idee, dass der Staat alle Anbieter zu einem möglichst gleichförmigen Angebot mit möglichst gleichen Tarifen zwingen soll, ist furchterregend. Ebenso ist es die Haltung, dass es einem selbst zu mühselig ist, den Anbieter zu wechseln, und daher der Staat den Anbieter zwingen soll, das zu produzieren, was ich gern hätte, ohne dass ich dafür auch nur mit dem Zeh wackeln muss. Der Wettbewerb lebt davon, dass Kunden ihren Anbieter wechseln, wenn er ihnen nicht gefällt. Nur das diszipliniert die Anbieter letzten Endes.

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Einkommensspreizung ein Wahlkampfthema? Ja, aber nur aus Angst!

Die Lohnentwicklung in Deutschland geht seit Mitte der 90er Jahre auseinander. Höhere Einkommen werden höher, niedrige niedriger. In den unteren Lohngruppen „ist die Wachstumsrate seit Mitte der 90er Jahre negativ, oben positiv“, schreibt Professor Norbert Berthold auf dem Blog „Wirtschaftliche Freiheit“.

Die Entwicklung in Deutschland unterscheidet sich demnach wenig von der in anderen reichen Ländern der Welt.

Bei der Verteilung der Einkommen ist weltweit nichts mehr wie es einmal war. International nähern sich die Einkommen an. Die ärmeren Länder holen auf, die Welt wird gleicher. Dieser weltweit konvergente Prozess ist national nicht zu beobachten. Die Einkommen entwickeln sich auseinander, die Nationen werden ungleicher.

So weit, so bekannt. Auch die Ursachen sind weitgehend identifiziert: Globalisierung und technischer Fortschritt.

Technischer Fortschritt und Globalisierung sind wichtige Treiber der Ungleichheit. Eine spezifische Art von technischem Fortschritt – „skill biased” – erhöht die Nachfrage nach qualifizierter Arbeit. Gleichzeitig bindet die Globalisierung weniger entwickelte Länder stärker in die internationale Arbeitsteilung ein. In reichen Ländern sinkt die Nachfrage nach einfacher Arbeit. Dort werden Reiche reicher und Arme ärmer. Diese Entwicklung ist allerdings nicht überall so eingetreten. In einigen Ländern stieg die Nachfrage nach qualifizierter und wenig qualifizierter Arbeit, während die Nachfrage nach „mittleren“ Qualifikationen zurückging.

Spannend im Post von Norbert Berthold ist die Frage, inwieweit die Mittelschicht von der Entwicklung betroffen ist.

Allerdings ist das Thema politisch erst interessant, wenn die wählerwirksame Mittelschicht verteilungspolitisch ins Trudeln gerät. Das scheint nun auch in Deutschland der Fall zu sein. Jedenfalls äußert die Mittelschicht in Umfragen regelmäßig ihre Angst, wirtschaftlich abzustürzen.

Tatsächlich deckt sich das persönliche Empfinden der deutschen Mittelschicht nicht mit der Realität. Berthold kommt zu dem Schluss, dass ein „Abstürzen“ der Mittelschicht in Deutschland nicht belegbar ist.

Die Entwicklung der Lohnverteilung gibt keine Anhaltspunkte, dass die Mittelschicht ins Trudeln gerät. Von einer Polarisierung der Löhne ist (noch) nichts zu sehen. … Damit sind die Ergebnisse hierzulande andere als etwa in der Schweiz, wo die Löhne oben und unten stärker steigen als in der „Mitte“.

Und was kann man gegen die Lohnspreizung tun?  Aufstiege ermöglichen. Durch bessere Bildungsangebote für alle und einen Arbeitsmarkt, der Mehr-Arbeit und höhere Einkommen attraktiv macht. Darin liegt, ohne Zweifel, eine der großen Herausforderungen Deutschlands.

Nochmals Norbert Berthold:

Die beste Antwort auf diese Herausforderungen ist eine intakte soziale Mobilität. Es spricht allerdings vieles dafür, dass gerade auf diesem Felde in Deutschland einiges im Argen liegt.

 

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Moral und Marktwirtschaft: Die M&M-Frage

Moral und Marktwirtschaft: Die M&M-Frage
Südkurier-Artikel vom 17. April 2004

Weil auch fast 15 Jahre nach dem Ende der DDR die Landschaften nur stellenweise blühen, haben nicht wenige Menschen in den neuen Bundesländern den Glauben an die Marktwirtschaft verloren. Weil es immer schwieriger wird, in traditionellen Sport- und Kulturvereinen Ehrenämter zu besetzen, sprechen viele vom Zeitalter des Egoismus. Weil rund um den Globus Top-Manager vor Gericht stehen und sich der Ex-Bundesbankpräsident Ernst Welteke von einer privaten Bank hat aushalten lassen, wird der Verfall der Moral angeprangert. – Die Marktwirtschaft ist legitimationsbedürftig geworden. Auch wenn die meisten Menschen in relativem Wohlstand leben.

Der Schweizer Ökonom Bruno Frey hat herausgefunden, dass – obwohl in den westlichen Industriestaaten das Pro-Kopf-Einkommen seit den fünfziger Jahren stetig stieg – die persönliche Zufriedenheit der Menschen konstant geblieben oder sogar gesunken ist. Macht der Kapitalismus die Menschen unmoralisch, egoistisch und unglücklich?

Keine Frage, dass sich nur eine Minderheit den Sozialismus (in welcher Ausprägung auch immer) zurück wünscht. Aber die meisten sehen im Kapitalismus nicht die beste aller Welten, sondern lediglich das kleinere Übel. Dabei ist der Kern des Kapitalismus fast schon ein Heilsversprechen. Er besteht nämlich darin, dass dem Menschen die Freiheit gegeben wird, das anzubieten, was er möchte, und das zu kaufen, was er will. Das bedeutet kein Leben im Schlaraffenland. Denn die Freiheit unterliegt Beschränkungen: Wer Produkte verkaufen will, muss bestimmte Fertigkeiten besitzen (etwa bei der Herstellung oder dem Handel), und wer Dinge haben möchte, braucht dazu das nötige Kleingeld. Und doch ist der Grundgedanke des Kapitalismus die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

In der Praxis führt diese Freiheit zu jenem Wettbewerb, der von den einen gelobt wird, weil er den Wohlstand gebracht hat, während die anderen ihn verteufeln, da er unmoralisches Verhalten und Egoismus fördere. Aber stimmt das?

Ein Beispiel: In einem kleinen Dorf gab es bisher nur einen Bäcker. Nach der Einführung der Marktwirtschaft entschließt sich ein Dorfbewohner, ebenfalls eine Bäckerei zu eröffnen. Was ändert sich? Zweifellos wird sich der bisherige Monopolbäcker schlechter stellen. Er muss nämlich aufpassen, seine Kundschaft nicht an den Neueinsteiger zu verlieren. Beide werden um die potenziellen Kunden kämpfen müssen. Und beide haben dazu zwei Möglichkeiten: Sie müssen billiger und/ oder besser sein als ihr Konkurrent. Ohne Frage wird sich das Angebot an Brot, Brötchen und Gebäck vergrößern und gleichzeitig werden die Preise fallen.

Fazit Nummer eins: Wettbewerb führt zu mehr Wohlstand.

Aber was ist mit der Moral? Lässt ein harter Wettbewerb zwischen den beiden Bäckern nicht die Sitten verfallen? Keineswegs. Im Gegenteil. Als der alteingesessene Bäcker noch die Monopolstellung inne hatte, war für ihn der Anreiz groß, sich unmoralisch zu verhalten. Um Geld zu sparen, konnte er kleinere Brötchen backen. Und um mehr Freizeit zu haben, hat er möglicherweise die Öffnungszeiten verkürzt und das Warensortiment klein gehalten. Er musste lediglich aufpassen, dass sein Angebot nicht so schlecht und teuer wurde, dass die Dorfbewohner es vorzogen, ihr Brot selbst zu backen. In der Summe aber bestand der Anreiz, zum Nachteil der Dorfbewohner (höhere Preise, schlechteres Angebot) den eigenen Wohlstand (mehr Geld und Freizeit) zu vergrößern.

In einer Wettbewerbssituation wird aus dem Bäcker kein besserer Mensch. Er kann sich aber sein unmoralisches Verhalten schlicht nicht mehr erlauben, weil die Kundschaft sonst zur Konkurrenz wechselt.

Fazit Nummer zwei: Im Kapitalismus sind die Menschen nicht moralischer, aber ein funktionierendes System belohnt jene, die anderen Gutes tun – ein entscheidendes Argument für den Kapitalismus. Denn die Erfahrung lehrt, dass nur jene Gesellschaftsformen auf Dauer Bestand haben, die nicht ständig moralisches Verhalten einfordern.

Wettbewerb, so sagt der Wirtschaftsethiker Karl Homann, ist solidarischer als Teilen. Und überall dort, wo es an Wettbewerb mangelt und Märkte abgeschottet werden, sind Stagnation und Verschwörung an der Tagesordnung.

Das gilt im kleinen Dorf mit nur einer Bäckerei genauso wie im ganzen Land. Etwa, wenn auf dem deutschen Arbeitsmarkt das Tarifkartell von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden das Millionenheer von Arbeitslosen mitverursacht. Während eine Auflösung des Kartells die Arbeitsplatzbesitzer zur Solidarität mit den Arbeitslosen zwingen würde.

Walter Eucken, der Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft, hat einmal geschrieben, dass die Gesamtordnung so sein soll, dass sie den Menschen das Leben nach ethischen Prinzipien ermöglicht. Eine funktionierende Marktwirtschaft offeriert diese Möglichkeit. Umsetzen muss sie jeder selbst.


Dieser Artikel ist am 17. April 2004 im Südkurier erschienen und erhielt 2005 den Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik. Auf diesem Blog werden in unregelmäßigen Abständen eine Auswahl an Artikeln aus meiner Zeit beim Südkurier (1999 bis 2007), die bisher nur in Print vorliegen, veröffentlicht.   

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