Open Europe Berlin: Eine neue Stimme für ein Europa auf ordnungspolitischem Fundament

In Berlin hat heute mit Open Europe Berlin ein interessanter Thinktank seine offizielle Eröffnung gefeiert. Open Europe Berlin ist aus mehreren Gründen eine gute Sache. Besonders erfreulich finde ich den Start, weil es noch immer an Institutionen fehlt, die der aktuellen Rettungspolitik in Europa mit inhaltlicher Tiefe und aufmerksamkeitsstark entgegentreten. Das ist vor allem deswegen … Continue reading Open Europe Berlin: Eine neue Stimme für ein Europa auf ordnungspolitischem Fundament

Kann der Staat die Wirtschaft retten?

Abwrackprämie für Autos und andere staatliche Stützungsprogramme sollen Konjunkturkrisen abfedern. Aber funktioniert das auch? Nein, zeigt Prof. Antony Davies in folgendem Video von Learn Liberty. Zumindest nicht in den USA. Und dem Arbeitsmarkt habe es auch nichts gebracht: "After three years of stimulus spending, the unemployment rate remains at 9 percent. One thing that has changed … Continue reading Kann der Staat die Wirtschaft retten?

Rands Welt: Wir realistisch ist Ayn Rands Kapitalismus?

Weil ich gestern den liberalen Lesekreis der Freiheitsfreunde besucht habe, las ich zuvor Ayn Rands Aufsatz "What is Capitalism?" aus dem Jahre 1967. Rands Radikalismus ("Die einzige Staatsaufgabe ist es, Zwang von den Menschen fern zu halten.") gefällt mir grundsätzlich: Nur wer radikal denkt, hat einen besseren Blick für fragwürdige gegenwärtige Verhältnisse. Ich frage mich … Continue reading Rands Welt: Wir realistisch ist Ayn Rands Kapitalismus?

“In einer kapitalistischen Gesellschaft sind alle menschlichen Beziehungen freiwillig.”

Ich habe den Aufsatz "What is Capitalism?" (1967) der 1982 verstorbenen libertären Galionsfigur Ayn Rand gelesen. Hier einige Zitate aus dem Aufsatz, die Antworten auf interessanten Fragestellungen geben: Warum braucht es Eigentumsrechte? Hat der Mensch kein Verfügungsrecht über das Produkt seiner Leistung, so kann er auch nicht über seine Leistung verfügen; kann er aber nicht über seine Leistung … Continue reading “In einer kapitalistischen Gesellschaft sind alle menschlichen Beziehungen freiwillig.”

Nichts ist so erbärmlich wie die Jugend von heute *

Warum gibt es eigentlich keine politischen Jugendbewegungen mehr? (Oder nehme ich sie nur nicht wahr?) Warum kämpfen nur kleine versprengte Grüppchen gegen den staatlichen Zwang zur Bildung in staatlichen Institutionen? Warum findet es jeder prima, Kindererziehung außer Haus staatlich zu subventionieren? Weshalb übernehmen so viele Jugendliche die Klischeevorstellungen ihrer Eltern, etwa bei Klimaschutz und Energiewende? … Continue reading Nichts ist so erbärmlich wie die Jugend von heute *

Was die Ehe mit der Euro-Krise zu tun hat

Wer in seinem Leben noch keinen Zugang zur Lehre von der Ökonomie, also der Ökonomik, gefunden hat, dem kann geholfen werden. "Ökonomik - eine Einführung" heißt das 2005 erschienene Werk des erimitierten Wirtschaftsethik-Professors Karl Homann. Es ist das einzige VWL-Lerhbuch, das ich kenne, welches, sozusagen ganzheitlich, verschiedene Theoriegebiete mit einem einheitlichen Ansatz zu verbinden versucht. … Continue reading Was die Ehe mit der Euro-Krise zu tun hat

Die vierte Gewalt: Wie die Medien ihre Macht missbrauchen

Der Ablauf ist in aller Regel der Gleiche. Zunächst schreiben nur wenige Unternehmen einer Branche roten Zahlen. Dann kommen weitere hinzu. Spätestens wenn Arbeitsplätze verloren gehen, wird das Thema in die Politik getragen. Verbände schreiben dann Erklärungen, in denen der ungerechtfertigte Wettbewerbsdruck aus dem Ausland moniert wird. Oder der gesellschaftliche Nutzen hervorgehoben wird. Und wenn das … Continue reading Die vierte Gewalt: Wie die Medien ihre Macht missbrauchen

Im Dunkeln sieht man schlecht: Warum „Strommarkt“ ein Euphemismus ist

Es gibt (viele) Menschen, denen ist der Markt ungeheuer. Nicht der wöchentliche Biogemüse-Markt vor der eigenen Haustüre, wo man bisweilen - ganz südländisch geworden - dazu übergeht, um den Karotten-Preis zu feilschen. Nein, die bösen, großen Märkte. Dort wo Aktien, Immobilien und Lebensmittelpreise der Zukunft gekauft und verkauft werden. Wo dem schnöden Mammon "Geld" gehuldigt … Continue reading Im Dunkeln sieht man schlecht: Warum „Strommarkt“ ein Euphemismus ist

Zwei Ziele, kein Weg: Die Schuldenkrise und der Ökonomenstreit

Da haben sich die deutschen Ökonomen was eingebrockt. Mit ihren offenen Briefen, Appellen, Gegen-Aufrufen. Dabei werden sie es gut gemeint haben. Weil die Politik nicht nur den Eindruck erweckt, als wisse sie nicht mehr, wie der Schuldenkrise in Europa beizukommen sei. Sie wollten erklären, warnen, Auswege aufzeigen. Jetzt ist das Bild der deutschen Ökonomen in der Öffentlichkeit das … Continue reading Zwei Ziele, kein Weg: Die Schuldenkrise und der Ökonomenstreit

Viel reden, nichts sagen: Was man von Politikwissenschaftlern lernen kann

Disclaimer: Der Pixelökonom hat vier Semester Politikwissenschaft studiert. Er lebt heute, viele Jahre nach Studiumsende, in der festen Überzeugung, dass er im gesamten Politikstudium weniger gelernt hat, als in einer einzigen VWL-Vorlesung (Was nicht heißen soll, dass er in jeder VWL-Vorlesung etwas gelernt hat). Und: Der Pixelökonom ist der Meinung, dass der Grund für den … Continue reading Viel reden, nichts sagen: Was man von Politikwissenschaftlern lernen kann