Clever und gemein: Warum gibt es Werbung an Autotüren?

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Gerade wurden hier mal wieder die autobesitzenden Anwohner „beglückt“. Mit einer cleveren, weil fiesen Werbung: dem an die Fahrertür angesteckten Miniflyer.

Will man die Autotüre öffnen, muss man die Werbung in die Hand nehmen, so man vermeiden möchte, dass das Papier auf den Boden fällt.

Das werbende Unternehmen schickt seine potenziellen Kunden also in ein Dilemma: Entweder sie müssen die (in der Mehrheit vermutlich) unerwünschte Werbung wahrnehmen, weil greifen, oder unfreundlich zur Umwelt sein.

Eine solch unerwünschte Werbeform kann nur funktionieren, weil das „Ausspielen“ der Werbung nicht zeitgleich mit der „Aufnahme“ des Werbeinhalts  stattfindet. Der Rezipient wird also gar nicht gefragt, ob er die Werbung möchte (ähnliche Logik wie bei Werbung im Briefkasten).

Möchten Sie mit einem solchen Unternehmen ins Geschäft komme? Ich nicht. Konsequenz: Zettel nehmen, Werbung aktiv ignorieren und bei nächster Gelegenheit entsorgen.

Die Tatsache, dass es diese Werbeform bereits seit Jahren gibt, ist allerdings ein Indiz, dass ein relevant großer Teil sich nicht für den gleichen Umgang entscheidet.

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