Rettet die Banken! Das ist gerecht!

Staatsinsolvenzen, zumindest die von Griechenland, sind wohl nicht mehr abzuwenden. Ein Schuldenschnitt würde den Staaten einen Neuanfang ermöglichen. Doch der Wertverlust der Anleihen würde Banken schwer treffen, eine neue Bankenkrise könnte die Folge sein. Eine Bankenrettung als alternative zur Staatenrettung wäre ökonomisch, ist aber politisch kaum umsetzbar. Dabei wäre sie sogar gerecht.

„Keiner kann ihn ersetzen“: Segen und Fluch charismatischer Unternehmenschefs am Beispiel Steve Jobs

Zu jedem Star gehört eine Aufstiegsgeschichte. Die vom Tellerwäscher zum Millionär, bisweilen zum Milliardär. Steve Jobs hat seine Geschichte 2005 erzählt. In einer Rede vor dem Abschlussjahrgang der Stanford-Universität in Kalifornien. Nie zuvor und nie danach hat der Apple-Gründer so viele Details seines Lebens öffentlich preisgegeben. Zum Beispiel, dass er ein Adoptivkind war und als … Continue reading „Keiner kann ihn ersetzen“: Segen und Fluch charismatischer Unternehmenschefs am Beispiel Steve Jobs

Wie aus der Schuldenkrise entkommen?

Deutschland lebt bekanntermaßen über seine Verhältnisse. Von wenigen Jahren abgesehen, gibt der Staat seit 1970 jährlich mehr aus als er einnimmt. Die Folge ist eine stetig wachsende Staatssverschuldung (siehe Grafik). Die negativen Folgen sind bereits heute deutlich zu sehen. Jahr für Jahr muss der Staat über 60 Milliarden Euro alleine für die Bezahlung der Zinsen … Continue reading Wie aus der Schuldenkrise entkommen?

Teufelszeug Eurobonds

Die SPD fordert es, Teile der Union ebenfalls und die Italiener sowieso: Eurobonds. Bei Eurobonds haftet für die Schulden eines Staates die Gemeinschaft mehrerer Staaten. Das klingt nach einem geschickten Ausweg aus dem aktuellen Problem, dass nämlich hochverschuldete Staaten sich keine neuen Schulden mehr leisten können, weil die Zinsen stark gestiegen sind. Weil schlicht die Märkte zunehmend … Continue reading Teufelszeug Eurobonds

Das kalte Herz: Weshalb es sich lohnt, für den Liberalismus zu kämpfen

Das Gute ist: Was nicht da ist, wird nur selten vermisst. Das Schlechte daran: Fällt dann doch einmal auf, dass da eigentlich was fehlt, ist der Schmerz um so größer, bisweilen auch der Ärger. Bei unserem Bundespräsidenten geht mir das zum Beispiel so. Es ist nachgerade die wichtigste Eignung für dieses Amt: etwas zu sagen … Continue reading Das kalte Herz: Weshalb es sich lohnt, für den Liberalismus zu kämpfen

Mein Name ist „Ich“: Warum wir die Anonymität im Internet schützen sollten

Die Beobachtung des alltäglichen Autoverkehrs kann bekanntlich den Glauben an die Möglichkeit des friedlichen Zusammenleben der Menschen erschüttern. Es wird gehupt, geärgert, gemotzt, gefuchtelt. Hinter einer Autoscheibe vor handgreiflicher Auseinandersetzung geschützt und mit der Option ausgestattet, durch Antippen des Gaspedals einer Konfrontation zu entfliehen, erlauben sich viele, was sie sich ohne schützenden Metallmantel nicht trauen: … Continue reading Mein Name ist „Ich“: Warum wir die Anonymität im Internet schützen sollten