"Ihr seid nicht dabei und ihr werdet auch nie dabei sein", hat der ehemalige Finanzminister Theo Waigel Mitte der 90erJahre zu seinem damaligen griechischen Amtskollegen gesagt. Der wettete dagegen. Der Rest ist bekannt. Diesen Satz wiederholt Waigel in der sehenswerten Dokumentation "Der große Euro-Schwindel", die Anfang Juli in der ARD gezeigt wurde und auf Youtube … Continue reading Der große Euro-Schwindel
Tag: german
Olympische Spiele: Einzelne gewinnen, die Gesellschaft zahlt
Der ehemalige Londoner Bürgermeister Ken Livingstone hatte der Stadt durch die Austragung der olympischen Spiele einen wirtschaftlichen Aufschwung prophezeit, wie sie ihn "seit der Blütezeit von Queen Victoria" nicht mehr erlebt habe. "Derartiger Enthusiasmus gehört zweifellos zur politischen Taktik einer guten Bewerbung, ob er den wirtschaftlichen Realitäten entspricht, ist eine andere Frage", schreibt dazu Wolfgang … Continue reading Olympische Spiele: Einzelne gewinnen, die Gesellschaft zahlt
Sinn: Deutschland hat gar keine Schuldenbremse
Was Professor Hans-Werner Sinn vor wenigen Tagen auf der ifo-Jahresversammlung präsentierte, macht wenig Hoffnung für die Zukunft Deutschlands. Von 2009 auf 2010 lag die Defizitquote hierzulande bei 4,5 Prozent, gleichzeitig stieg die Schuldenquote aber um 8,6 Prozentpunkte. Wie kann das sein? Sinns Antwort: Die Kosten der Bad-Bank flossen nicht in die Defizitquote ein. Diese Nicht-Berücksichtigung hat … Continue reading Sinn: Deutschland hat gar keine Schuldenbremse
Wenn der Markt uns bilden würde
Wenn (zurecht) lamentiert wird, dass es mit der Marktwirtschaft in unserem Land nicht weit her ist, dann wird meist mit der Staatsquote argumentiert. Dass nämlich die Hälfte des in Deutschland Erwirtschafteten den Menschen abgenommen wird, durch staatliche Institutionen fließt, um dann wieder verteilt zu werden. Ob dies noch Markt- oder schon Staatswirtschaft ist, darüber wird … Continue reading Wenn der Markt uns bilden würde
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint
Warum der Kampf gegen vermeintlich unfaire Arbeitsbedingungen, denen schaden kann, denen geholfen werden soll, erklärt Professor Matt Zwolinski am Beispiel von Niedriglöhnen in einer Fabrik in Südafrika. Keinen Post verpassen? Folgen Sie dem Pixelökonom auf Facebook, Twitter oder abonnieren Sie den RSS-Feed.
studiVZ: Tödliche Netzwerkeffekte
Natürlich haben es fast alle immer besser gewusst. Keine neue Meldung über den Niedergang von studiVZ und Co. ohne weise Ratschläge, was nicht alles hätte besser gemacht werden müssen. Die Aufteilung auf drei unterschiedliche Plattform, zu wenige Neuerungen, häufiger Personalwechsel an der Spitze. Das und vieles mehr wurde genannt. Jetzt braucht es keine Ratschläge mehr. … Continue reading studiVZ: Tödliche Netzwerkeffekte
Zalando – das langweiligste und lehrreichste Startup Deutschlands
Der Schriftsteller Neil Gaiman hat neulich die Abschlussrede an der University of the Arts in Philadelphia gehalten. Auf dieser so genannten commencement speech (eine US-amerikanische Tradition, die es leider noch nicht bis nach Deutschland geschafft hat) gab der 1960 in England geborene und heute in Minneapolis in den USA lebende Gaiman den vor ihrem Berufslebenden … Continue reading Zalando – das langweiligste und lehrreichste Startup Deutschlands
“Nicht dass ich so ein Publikum nicht gewohnt wäre…”
Ich wiederhole es immer wieder gerne: Keiner erklärt ökonomische Zusammenhänge einfacher und anschaulicher als Professor Ulrich van Suntum:
Sechs Lesetipps für’s Pfingstwochenende
Lesen bildet, manchmal zumindest, hoffentlich bei den folgenden Lesetipps von deutschsprachigen ökonomische Papers, die ich am Wochenende (zumindest teilweise) lesen möchte: Die Batterie als Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität der Zukunft: Herausforderungen - Potenziale - Ausblick / Um was es geht: "Mit dieser Arbeit wird eine Analyse bezüglich der Herausforderungen, Potenziale und dem Ausblick der Batterie als … Continue reading Sechs Lesetipps für’s Pfingstwochenende
Wie Geld glücklich macht
"At TEDxCambridge, Michael Norton shares fascinating research on how money can, indeed buy happiness -- when you don't spend it on yourself. Listen for surprising data on the many ways pro-social spending can benefit you, your work, and (of course) other people."