Warum wählen so viele Italiener Populisten?

Warum wählen so viele Italiener Populisten? Nicht zuletzt, weil das politische Projekt der Euro-Einführung gegen die ökonomische Vernunft war. Ein großer Währungsraum braucht bekanntlich flexible Faktormärkte, um etwa Arbeitslosigkeit zu verhindern. Denn das Mittel der Abwertung zur Wiederherstellung von Wettbewerbsfähigkeit geht in einem einzigen Währungsraum verloren. Davor haben Ökonomen vor der Euro-Einführung einhellig gewarnt. Doch … Weiterlesen Warum wählen so viele Italiener Populisten?

Was die Politik verbindet, darf der Mensch nicht trennen: Röttgens (vermeintliche) Hybris in der Euro-Debatte

"Wie jede Währung ist der Euro ein rechtlich-politisch-kulturelles Gebilde, eine Realität, die, einmal begründet, nicht mehr zur Disposition seiner Mitglieder steht", schreibt der Politiker Norbert Röttgen in einem Gastbeitrag in der FAZ und stilisiert den Währungsaustritt eines Euro-Landes im Allgemeinen und den von Griechenland im Speziellen zum Akt der Unmöglichkeit. Was die Politik verbunden habe, darf … Weiterlesen Was die Politik verbindet, darf der Mensch nicht trennen: Röttgens (vermeintliche) Hybris in der Euro-Debatte

Wir schaffen das schon: Weshalb der Sachverständigenrat optimistisch ist

Im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sitzen schlaue Menschen. Ohne Zweifel. Sie haben ökonomische Kompetenz - und denken offensichtlich ausgesprochen strategisch. So jedenfalls lese ich das heute veröffentlichte Sondergutachten "Konsequenzen aus der Griechenland-Krise für einen stabileren Euro-Raum" (.pdf), mit dem die Ökonomen der Politik einen Leitfaden für eine erfolgreiche Zukunft der Währungsgemeinschaft an die Hand … Weiterlesen Wir schaffen das schon: Weshalb der Sachverständigenrat optimistisch ist

Besser nicht weiter denken: Warum die Schäuble-Kritiker falsch liegen

Wenn die Welt kompliziert wird, dann helfen Personalisierung und Emotionalisierung. Weil der Mensch sich schneller eine Meinung über Mitmenschen bilden kann als mittels Durchdenken komplexer Zusammenhänge. So ist Wolfgang Schäuble zur Hassfigur derjenigen in der Griechenlandkrise geworden, denen die "Geld gegen Reformen"-Politik der Kreditgeber gegen den Strich geht. Und die Opposition ist munter dabei. Cem Özdemir, … Weiterlesen Besser nicht weiter denken: Warum die Schäuble-Kritiker falsch liegen

Pontius Tsipras‘ Unschuldstaktik

"Demokratie ist in Griechenland von überragendem Wert", sagt Ministerpräsident Alexis Tsipras, weswegen jetzt das Volk darüber entscheiden solle, ob es die Reformauflagen der Troika im Gegenzug für frisches Geld akzeptiere. Was Politikern alles einfällt, um ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen! Ich bin es nicht gewesen, das Volk hat entschieden, wird er nach dem … Weiterlesen Pontius Tsipras‘ Unschuldstaktik

What is left: Fazit einer alternativlosen Politik

"Alternativlos" hat Angeka Merkel (und mit ihr die politische Klasse) bekanntlich die Rettung jener Eurostaaten bezeichnet, deren Kennzeichen es war, in Folge dauerhaft höherer Ein- als Ausgaben das Vertrauen privater Kreditgeber verloren zu haben.  Weil die privaten Geldgeber nicht mehr daran glaubten, geliehene Gelder zurück zu bekommen, sollten die Steuerzahler einspringen, so die Entscheidung der … Weiterlesen What is left: Fazit einer alternativlosen Politik

Ausweg statt Sackgasse #Euro

"Aus nicht näher bekannten Gründen scheinen maßgebliche Politiker in Deutschland zu glauben, eine Fiskalunion veränderte die Dinge zum Besseren", schreibt Ulrich van Suntum heute in der FAZ und erklärt, warum diese europäische Fiskalunion die Welt nicht besser, sondern schlechter machen wird. Und zwar im Kern deshalb, weil die Haftungsgemeinschaft vergrößert würde. Nicht mehr nur Staatsschulden, auch Bankschulden … Weiterlesen Ausweg statt Sackgasse #Euro

Wäre Europa ohne Rettungspolitik heute gerettet?

Wo stünden wir heute? Was wäre aus Europa geworden, wenn zu Beginn der Staatsschuldenkrise die europäische Notenbank EZB nicht fleißig Anleihen aufgekauft hätte? Wenn die Staaten keinen Rettungsschirm aufgespannt hätten? Keinen temporären (EFSF) zu Beginn, keinen dauerhaften (ESM) heute? Was wäre stattdessen passiert, wenn Europa sich so verhalten hätte, wie es sich die europäischen Staaten … Weiterlesen Wäre Europa ohne Rettungspolitik heute gerettet?

Wohlstand durch Aufwertung: Warum ein Euro-Austritt für Deutschland sinnvoll sein könnte

Wäre es schlecht, wenn Deutschland zur DM zurückkehren würde, fragt Professor Ulrich van Suntum in seinem neuesten Video aus der Reihe "vwl-online". Im Zentrum steht der so genannte Terms-of-Trade-Effekt, den "leider auch manchmal meine Kollegen vergessen", so van Suntum. Ergebnis von van Suntums 13-minütiger On-Demand-Vorlesung: Eine Aufwertung einer neuen nationalen Währung gegenüber dem Euro müsste … Weiterlesen Wohlstand durch Aufwertung: Warum ein Euro-Austritt für Deutschland sinnvoll sein könnte

AfD und Piratenpartei: Abschied oder Zukunft?

Wahlkampfreden wie bei den etablierten Parteien und das Durchwinken zahlloser Anträge - wer bisher behauptet hatte, die Piraten könnten sich nicht an die Spielregeln der Mediendemokratie anpassen, wurde auf dem Bundesparteitag am Wochenende eines Besseren belehrt. (umfangreiche Berichterstattung auf tagesschau.de) Beschlossen wurde, was zu befürchten war: ein flächendeckender Mindestlohn zum Beispiel (9,02 Euro pro Stunde … Weiterlesen AfD und Piratenpartei: Abschied oder Zukunft?