Think Big: Warum der Flughafen Tegel keine Zukunft haben sollte

Vielleicht ist Christoph Meyer ein Überzeugungstäter. In Pankow, dort wo die Flugzeuge im Minutentakt zur Landung auf Tegel ansetzen und man den Passagieren beim Kaugummi kauen zuschauen kann, da hat der Berliner Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl Plakate mit der Aufschrift „Tegelretter“ aufgehängt. In keinem Stadtteil wird man sich sehnlicher die Schließung des alten Hauptstadtflughafens … Weiterlesen Think Big: Warum der Flughafen Tegel keine Zukunft haben sollte

Öffentlicher Raum: Mit Marktwirtschaft mehr Lebensqualität

Wie sähe der öffentliche Raum in unseren Städten wohl aus, wenn wir in einer Marktwirtschaft leben würden? Wenn der Staat all die Aufgaben erledigen würde, die der Markt nicht leisten kann. Nämlich die Herstellung von öffentlichen Gütern und sozialer Gerechtigkeit. Und vor allem: Wenn er sich darauf beschränken würde. Dann gäbe es zum Beispiel deutlich … Weiterlesen Öffentlicher Raum: Mit Marktwirtschaft mehr Lebensqualität

Kostenfreie Bildung: Über die versteckten Kosten politischer Angebote

Das Geschäft der Politik ist bekanntlich, Angebote an die Wähler zu machen. Im Wahlkampf geschieht dies besonders intensiv, schließlich stehen hier die Wähler kurz vor dem Abschluss eines "Kaufvertrags". Blöd nur, dass die Politik regelmäßig die Kosten ihrer Angebote unterschlägt. Außerhalb der Politik ist so etwas zunehmend verboten, mindestens verpönt. Ehemals versteckte Kosten werden transparent … Weiterlesen Kostenfreie Bildung: Über die versteckten Kosten politischer Angebote

Das Drama des begabten Kindes – oder: Warum das deutsche Schulsystem von Chancengerechtigkeit weit entfernt ist

Ich kenne einen elfjährigen Jungen, der ist unfassbar neugierig und schlau. Seit Kitazeiten interessiert er sich brennend für alles Technische, vor allem hat es ihm - soweit ich das verstehe - der Elektromagnetismus angetan. Sein Kinderzimmer sieht aus wie ein Forschungslabor - und das ist es auch. Neulich hat er für meinen siebenjährigen Sohn eine … Weiterlesen Das Drama des begabten Kindes – oder: Warum das deutsche Schulsystem von Chancengerechtigkeit weit entfernt ist

Wirtschaftliche Freiheit und dann? – Warum Wohlstand und politische Freiheit nicht zwingend zusammen gehen

Eine weitverbreitete These nach dem Ende des kalten Krieges lautete, dass wirtschaftliche Freiheit weitergehenden gesellschaftlichen Freiheiten vorangeht. Der Handel mit undemokratischen Ländern wurde so begründet. Der länderübergreifende Austausch öffne den Menschen in unterdrückten Staaten nicht nur den Blick auf begehrenswerte westliche Freiheiten, der Wohlstandsanstieg gebe den Menschen auch die (finanziellen) Möglichkeiten, sich besser zu informieren … Weiterlesen Wirtschaftliche Freiheit und dann? – Warum Wohlstand und politische Freiheit nicht zwingend zusammen gehen

Das Land mit dem größten Bruttoinlandsprodukt (USA) von einem Populisten regiert, das Land mit dem zweitgrößten BIP (China) - eine Diktatur; und manch wirtschaftlich aufstrebende Länder - wie Polen - auf dem Weg in selbige: Meine (frühere) Überzeugung, dass wirtschaftliche Freiheit mittelfristig zwingend mit darüber hinaus gehenden gesellschaftlicher Freiheiten einhergehen muss, hat mehr als erste … Weiterlesen

Wer Wettbewerb ins Bildungssystem bringen will (und Wettbewerb ist - so meine Überzeugung - die entscheidende Stellschraube für ein besseres Bildungssystem), der darf nicht den Staat, sondern muss die Menschen entscheiden lassen, welche Bildungsangebote sie wahrnehmen möchten. Das Chancenkonto von Martin Schulz hat die Chance, diesen Wettbewerb in Gang zu bringen. 

Umverteilen statt wachsen: Warum der G20-Protest konservativ ist

Oxfam hat mal wieder die Keule ausgepackt: Acht Menschen besäßen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, zu der 3,6 Milliarden Menschen gehörten, verkündet die NGO zum G20-Gipfel in Hamburg. Damit lässt sich Stimmung machen, auch wenn der Vergleich so ziemlich gar nichts über die Entwicklung der Lebensverhältnisse der Menschen aussagt (siehe auch "Mein … Weiterlesen Umverteilen statt wachsen: Warum der G20-Protest konservativ ist