Warum tickt die Schweiz anders? #Mindestlohn

Warum sind eigentlich 84 Prozent der Deutschen für einen Mindestlohn und in der Schweiz 77 Prozent dagegen? Mir fallen zwei Thesen ein: 1) Weil direkte Demokratie ein Aufklärungsinteresse schafft, dem Erkenntnisgewinne folgen. 2) Weil den Schweizern ein Mindestlohn von 22 Franken (umgerechnet 18,50 Euro) zu hoch ist (In zwei Kantonen gibt es bereits einen gesetzlichen„Warum tickt die Schweiz anders? #Mindestlohn“ weiterlesen

Die Angstmacher: Warum es manchen hilft, wenn viele glauben, dass Google böse ist

Was machen Politiker, wenn sie Beliebtheitspunkte sammeln wollen? Sie suchen sich einen äußeren Feind. Der einem Übles will, sagen sie dann. Gegen den man kämpfen und gemeinsam, ent- wie geschlossen vorgehen müsse. So schart man Wähler hinter sich. Wladimir Putin hat so im Ukraine-Konflikt seine Macht gestärkt. Und Sigmar Gabriel findet das Böse gerade in„Die Angstmacher: Warum es manchen hilft, wenn viele glauben, dass Google böse ist“ weiterlesen

Vier Gründe, warum Staaten anderen Staaten besser kein Geld leihen sollten… #Rettungsschirm

So geht Kommunikation! Heute Nachmittag treffen sich die Finanzminister der Eurozone, um über die Rettungsprogramme zu beraten, und davor, am Morgen, wurde die Nachricht verkündet, dass Portugal den „Rettungsschirm ohne Übergangshilfen verlassen“ wird. Der Rettungsschirm (Ausleihvolumen 500 Milliarden Euro) war und ist ein Erfolgskonzept, so oder ähnlich sollen die Schlagzeilen wohl lauten. Ich vermute: Die schlechten Nachrichten„Vier Gründe, warum Staaten anderen Staaten besser kein Geld leihen sollten… #Rettungsschirm“ weiterlesen

Gutes Image, halbe Miete: Wie Hebammen geschickt ihre Interessen durchsetzen

Wie wichtig eine gutes Image bei der Durchsetzung eigener Ziele ist, über die letztlich die Mehrheit entscheidet, zeigen aktuell die Hebammen. Menschen, die anderen Menschen ins Leben helfen – kann man mehr Gutes tun? Ärzte wissen schon lange, wie man dieses Image für sich nutzt. Viele sind damit reich geworden. Mein Eindruck: Auch die Hebammen„Gutes Image, halbe Miete: Wie Hebammen geschickt ihre Interessen durchsetzen“ weiterlesen

Konservativ at its worst: Warum ein Mindestlohn dem Establishment dient

Jetzt wird nur noch über die Ausnahmen diskutiert. Der Mindestlohn kommt ab Januar. Wie er sich in Zukunft verändern (erhöhen) wird, darüber befindet dann bekanntlich „eine Kommission mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern„. Es werden also jene Unternehmen und Beschäftigte verhandeln, die in Verbänden organisiert sind. Und das Ergebnis wird auch für die gelten, die nicht in Unternehmensverbänden und„Konservativ at its worst: Warum ein Mindestlohn dem Establishment dient“ weiterlesen

Warum die anstehende Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Länder und Gemeinden am Kern vorbei gehen wird

Vielleicht wäre es von einem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages einfach zu viel verlangt, laut nach Reformen zu rufen. Schließlich geht es den Landkreisen gut. Sie nämlich ist die einzige politische Ebene, die Geld ausgeben darf, ohne sich um Einnahmen beim Wähler kümmern zu müssen. In einem ganzseitigen Artikel in der heutigen FAZ („Wie verteilt man„Warum die anstehende Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Länder und Gemeinden am Kern vorbei gehen wird“ weiterlesen

EEG ins Ökonomie-Lehrbuch

Falls ein Ökonom gerade ein Lehrbuch schreibt und noch ein Beispiel benötigt für das politkökonomische Kapitel über die langfristigen Folgen staatlicher Eingriffe in einem Markt, er möge doch bitte das aktuelle Gerangel bei der „Reform“ des EEG mitaufnehmen. Wie die Bundesländer um ihre Interessen (Geld) kämpfen – wirklich lehrbuchhaft! So es bei der Gestaltung des„EEG ins Ökonomie-Lehrbuch“ weiterlesen

Was uns die Koalitionsverhandlungen kosten könnten

Rente Erwerbsminderungsrente: 7,5 Milliarden Euro Mütterrente: 6,5 Millairden Euro abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren: bis zu 5,0 Milliarden Euro Mindestrente: mindestens 10 Milliarden Euro Wirtschaft degressive Abschreibung: 3,5 Milliarden Euro steuerliche Forschungsförderung: 0,5 Milliarden Euro Breitbandausbau: 1,0 Milliarden Euro Förderung von Existenzgründern: 1,5 Milliarden Euro Verkehr Investitionen in Infrastruktur: mindestens 4,0 Milliarden Euro Pflege, Familie„Was uns die Koalitionsverhandlungen kosten könnten“ weiterlesen

„Ich bin von der Hasenfüßigkeit der großen Koalition enttäuscht.“

Die Koalitionsverhandlungen waren bisher vor allem davon geprägt, kostenreiche und ökonomisch zweifelhafte Wahlversprechen einzulösen. Begrenzung von Ausgaben, ordnungspolitische Orientierung – Fehlanzeige. Lediglich beim Thema „Energiewende“ gab es noch Hoffnung, dass eine ordentliche Reform auf den Weg gebracht wird. Ordentlich in dem Sinne, das im Output erfolgreiche, aber viel zu teure EEG zu reformieren. Diese Hoffnung ist mit der Vorlage„„Ich bin von der Hasenfüßigkeit der großen Koalition enttäuscht.““ weiterlesen

Insider versus Outsider: Die (potenzielle) Große Koalition verhandelt eine Politik auf Kosten der Schwachen

Damit wir schlechte Dinge zum Besseren wenden, muss in der Regel der Leidensdruck groß genug sein. Wer sich in der Komfortzone aufhält, ändert nichts. Warum auch? Veränderung strengt an. Veränderung macht Angst. Wie der Mensch so die Politik. Weil der Arbeitsmarkt seit Jahren gesundet, wird in den aktuellen Koalitionsgesprächen nicht darüber diskutiert wie die Zahl der„Insider versus Outsider: Die (potenzielle) Große Koalition verhandelt eine Politik auf Kosten der Schwachen“ weiterlesen