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Warum die Armutsquote steigt, wenn es den Menschen wirtschaftlich besser geht

Es gibt bekanntlich gute Gründe, Armut relativ zu messen. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er bemisst sein eigenes Leben an dem der anderen, in der Regel am nahen Umfeld.  Hat er im Verhältnis zu seinem Nachbarn wenig, fühlt er dies als Mangel – selbst, wenn er, im Vergleich zu Millionen Menschen rund um den […]

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Leben wir im Überfluss?

Wir leben in einer Überflussgesellschaft lautet eine gängige Konsumkritik, die meint, dass wir mehr haben als wir brauchen. Das ist erstens eine Anmaßung und zweitens insofern falsch, dass der Überfluss in Form des Überschusses zwingende Voraussetzung für ein Leben in jeder Ausprägung von Wohlstand ist. Selbst des geringen Wohlstands. Wohlstand ohne Überschuss ist schlicht nicht möglich. […]

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„Die Ablehnung von TTIP ist auch ein Protest gegen die politischen Strukturen der EU.“ Galina Kolev, Ökonomin beim IW Köln

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“Je besser die Bürger über die tatsächliche Höhe öffentlicher Ausgaben informiert sind, desto weniger unterstützen sie weitere Erhöhungen.” aus “Akzeptanz von Staatsausgaben sinkt mit steigender Kenntnis“, basierend auf IZA-Paper

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Mehr Erwerbstätige: Hat der Mindestlohn keine negativen Effekte? 

Mindeslohnbefürworter nehmen gerne die positive Beschäftigungsentwicklung in Deutschland (seit Frühjahr 2015 plus 550.000) als Beleg dafür, dass die Mindestlohn-Einführung keinen Schaden angerichtet habe. Das Argument aber ist nicht stichhaltig. Genauso wenig wäre ein deutschlandweiter Beschäftigungsrückgang nach der Mindestlohneinführung ein Beleg. Die Veränderung der Beschäftigten-Zahlen ist schlicht das Ergebnis vieler Faktoren, der Mindestlohn ist nur einer […]

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Mindestlohn: Verlierer sind die Flüchtlinge

Die CDU hat einen Rückzieher gemacht. Eine relevante Ausnahme vom Mindestlohn für Flüchtlinge wird es nicht geben. Das wundert wenig. Ein Beharren wäre nicht nur beim Koalitionspartner SPD, sondern auch beim Wähler (drei Landtagswahlen am 13. März) schlecht angekommen. Die CDU hätte also nur verlieren können. Sie hat ihre Position deshalb schnell geräumt. Und es […]

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Mein Sohn ist reicher als das Gesamtvermögen von 30 Prozent der Weltbevölkerung – oder: Für was Oxfam Aufmerksamkeit bekommt

Hallo Oxfam, die Schlagzeile habt ihr, Recht deswegen noch lange nicht. Die Welt wird immer ungerechter, weil ungleicher, schreibt ihr, die 62 Reichsten der Erde hätten mehr Vermögen als die untere Hälfte der Weltbevölkerung, also 3,5 Milliarden Menschen, so eure Botschaft, und deshalb fordert ihr unter anderem mehr Umverteilung. Dabei ist allein schon die Gegenüberstellung […]

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“Kann man nicht eine ‪‎Mauer‬ bauen, um die Zuwanderer abzuhalten und abzuschrecken? Werden unsere Nachkommen auf ein glückliches Intermezzo von dreißig Jahren (1989 bis 2019) zurückschauen, in dem man ohne Mauern auskam? Gewiss, die Emotionen der Menschen sind vielfach an den Status quo gebunden. Und so sind viele Wähler bereit, humanitäre Impulse hintanzustellen, wenn es […]

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Eine Frage der Produktivität: Warum Gustav Horn bei der Mindestlohn-Diskussion für Flüchtlinge irrt

Es gibt bekanntlich den ein oder anderen Ökonomen, der findet am deutschen gesetzlichen Mindestlohn nichts Schlechtes. An Minderheitspositionen ist im Grunde auch nichts Verkehrtes. Es fällt aber auf (mindestens in den Wirtschaftswissenschaften), dass manche Minderheitsposition der Wissenschaft Mehrheiten in Politik und Gesellschaft findet. Es lässt sich folglich mit Außenseitermeinung hohe Aufmerksamkeit und Unterstützung erzielen. (Und […]

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Gegen die Freiheit: Wie die Politik das Zukunftsthema “flexible Rente” liegen lässt

“Statt über ein neues, starres Renteneintrittsalter wie etwa 69 Jahre zu diskutieren, sollten die Menschen den Zeitpunkt ihres Renteneintritts selbst bestimmen können.” // Aus der Bertelsmann-Studie “Großer Bedarf an flexiblen Übergängen vom Arbeitsleben in die Rente“ Eine Gesellschaft, in der das Leben der Alten (Nicht-Arbeitenden) durch das der Jungen (Arbeitenden) finanziert wird (Umlageverfahren), bekommt bekanntlich dann […]