Wer Banken rettet, wird Banken retten: Warum die Hilfe für dieBanco Espírito Santo nicht die letzte sein wird

Warum nochmal rettet der Staat (in dem Fall Portugal) Banken (in dem Fall dieBanco Espírito Santo)? Wieder einmal erfahren die großen Banken, dass ihnen im Krisenfall geholfen wird. Dass, wenn sie hohe Gewinne einfahren, sie diese an ihre Eigentümer verteilen dürfen, dass aber wenn riskante Anlage- und Geschäftsstrategien scheitern, der Steuerzahler aufkommt. Die Lehre aus …

Sky-Abopreise: Clevere Strategie auf Kosten der Fußballfans?

15.000 Euro Jahreskosten und mehr: Sky-Abos für Kneipen werden wieder mal teurer (während die Preise für Privatkunden seit Jahren konstant sind). Vermutete Folgen: Kneipen kündigen den Vertrag oder die Bierpreise steigen. Beides wird dazu führen, dass weniger Menschen Fußball (Champions League und Bundesliga) außer Haus schauen. Für Sky könnte die Strategie dennoch aufgehen: Weniger Kneipen, …

Straßenkonzert ohne Hut: Wie man (auch heute noch) Musikmillionär werden kann

Die Musikindustrie ist bekanntlich nicht am Ende. Apple zum Beispiel hat gerade mit dem Kauf von Beats Music eine halbe Milliarde Dollar dafür ausgegeben, beim Musikverkauf wieder den Anschluss zu finden. Dass es auch für Künstler ein erfolgreiches (Geschäfts)Leben geben kann, dafür ist Mike Rosenberg aus Brighton (Künstlername Passenger) ein schönes Beispiel. Eine kurze Ankündigung auf seinem Facebookprofil (mehr …

Das/Mein goldene(s) Zeitalter des Lesens hat begonnen

Wenn ich Mainstream bin, dann steht der Buchbranche ein goldenes Zeitalter bevor. Gestern Nacht habe ich den ersten Krimi von Jörg Maurer (Föhnlage / Empfehlung für alle Krimifans!) ausgelesen und umgehend sein zweites Buch (Hochsaison) geladen. 8,49 Euro hat es als E-Book bei Amazon gekostet (als Taschenbuch: 8,95 Euro) – 8,49 Euro die direkt an Vertrieb …

Der ewige Kunde: Wie entsteht eine lebenslange Kundenbeziehung?

Für Unternehmen wird es nichts schöneres – weil gewinnbringenderes – geben, als eine lebenslange Kundenbindung. Aber wie kommt es dazu? Spurensuche: Warum schaue ich heute noch viele Spiele des FC Bayern München im Fernsehen? Weil der Fußballverein in meiner Kindheit (freilich nicht nur da :-)) sehr erfolgreich war (dreimal in Folge (1974, 1975, 1976) Europapokal der …

Es geht um alles: Wie (heute) über die Glaubwürdigkeit der Zeitung diskutiert wird

Ein schönes Beispiel des stattfindenden Medienwandels ist heute auf Facebook zu beobachten. Es zeigt, wo mittlerweile interessante Debatten geführt werden, früher vorwiegend im Feuilleton, heute (auch) im Kommentarthread bei Facebook. Konkret geht es um die Folgen eines Blogbeitrags von Stefan Niggemeier, dem wohl bekanntesten deutschen Medienblogger. Markus Hesselmann, Online-Chef des Tagesspiegels, kontert. Unter seinem Facebook-Post sammeln sich die deutschen Medienexperten (parallel …

Gutes Image, halbe Miete: Wie Hebammen geschickt ihre Interessen durchsetzen

Wie wichtig eine gutes Image bei der Durchsetzung eigener Ziele ist, über die letztlich die Mehrheit entscheidet, zeigen aktuell die Hebammen. Menschen, die anderen Menschen ins Leben helfen – kann man mehr Gutes tun? Ärzte wissen schon lange, wie man dieses Image für sich nutzt. Viele sind damit reich geworden. Mein Eindruck: Auch die Hebammen …

Deutsche Bahn: Kundenservice eines Monopolisten

Rund 2.000.000 Passagiere nutzen jedes Jahr die Deutsche Bahn, ein relevanter Teil mit Reservierungen (4,50 Euro pro Reservierung!). Aber wo einsteigen? Jeder, der eine Reservierung hat, geht am Bahnsteig zunächst den gleichen Weg, nämlich zu Wagenstandanzeigern. Häufig läuft man in eine Richtung (zur Anzeige), um dann festzustellen, dass man (zum Einstieg) in die andere Richtung …

Selbst die Banken wollen Staatsanleihen mit Eigenkapital hinterlegen

Wie lässt sich eine Staatsschuldenkrise in Zukunft vermeiden? Eine Antwort: In dem Staaten nicht einfacher an Geld kommen können wie Private, also beispielsweise Unternehmen. Doch genau so ist es aktuell. Wenn Banken Staatsanleihen im Portfolio halten, müssen sie diese nicht – wie bei anderen Schuldtiteln – mit Eigenkapital zu hinterlegen (das wird sich auch nicht mit …

Basel III – und die Folgen für den Mittelstand

600 Seiten hat das Regelwerk des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht, kurzBasel III genannt. 2014 tritt es in Kraft. Im Kern wird es die Banken dazu bringen, bei der Vergabe von Krediten mehr Eigenkapital vorzuhalten. Das soll Bankenkrisen unwahrscheinlicher machen, zumindest deren Ausmaß weniger gravierend. Auf der anderen Seite werden Kredite tendenziell teurer. Das muss aber nicht …