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Welches Marktdesign braucht die Corona-Impfstoff-Entwicklung?

Was wird passieren, wenn ein Corona-Impfstoff auf dem Markt ist? Unter anderem dies: Die Politik wird Druck ausüben, den Preis sehr niedrig zu halten. Das Argument wird sein: Nur so könne die Impfung weltweit zum Einsatz kommen. Das Problem: Heutige Investments in die Erforschung und Produktion fallen, ob dieser Perspektive, möglicherweise niedriger aus, mit der Folge, dass ein Impfstoff später und in geringeren Mengen kommen könnte. Susan Athey, Michael Kremer, Christopher Snyder und Alex Tabarrok haben in der New York Times darüber nachgedacht, wie so etwas zu verhindern ist. Ihr Vorschlag: ein sogenanntes „advance market commitment“ (A.M.C.). Das besteht im Kern aus einer Preisgarantie (100 Dollar pro Impfung für die ersten 300 Millionen geimpften Menschen) und einer Risikobeteiligungen beim Aufbau von Produktionsanlagen, damit diese nicht wie üblich erst errichtet werden, wenn sicher ist, dass das Medikament auch in großen Auflagen verkauft werden wird. Die Gesellschaft würde sich also am Risiko beteiligen.

Von Johannes Eber

In Berlin living economist, senior consultant at Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) and co-founder of the media agency Solokarpfen.

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