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Finanztransaktionssteuer: Das Ausland freut’s

Unklüger als die egozentrische America-first-Politik von Donald Trump ist eine Politik, welche nationale Interessen ganz offensichtlich konterkariert. So wie bei der geplanten Finanzierung der Grundrente. Eine Steuer auf den Kauf von Aktien (0,2 Prozent ab 2021) soll das Wahlgeschenk bezahlen.

Nach den Plänen von Finanzminister Olaf Scholz würden dabei nur Steuern auf jene Aktien von Unternehmen fällig, deren Hauptfirmensitz im Inland liegt. Die Folge: Die Beteiligung an inländischen Firmen würde absolut wie auch relativ zur ausländischen Konkurrenz teurer. Ein Nachteil im internationalen Wettbewerb um Kapital, eingeführt von der eigenen Regierung!

Ein (abschreckendes) Beispiel schlechter Standortpolitik.

Von Johannes Eber

In Berlin living economist, senior consultant at Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) and co-founder of the media agency Solokarpfen.

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