Sky-Abopreise: Clevere Strategie auf Kosten der Fußballfans?

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15.000 Euro Jahreskosten und mehr: Sky-Abos für Kneipen werden wieder mal teurer (während die Preise für Privatkunden seit Jahren konstant sind).

Preise Sky-Abo Gastronomie

Vermutete Folgen: Kneipen kündigen den Vertrag oder die Bierpreise steigen. Beides wird dazu führen, dass weniger Menschen Fußball (Champions League und Bundesliga) außer Haus schauen.

Für Sky könnte die Strategie dennoch aufgehen: Weniger Kneipen, dafür höhere Einnahmen pro Kneipe – das kann den Umsatz erhöhen (freilich kann die Strategie auch nach hinten losgehen, wenn nämlich zu viele Kneipen kündigen). Gleichzeitig könnte die Zahl der Privatkunden bei Sky zunehmen, weil ja die Zahl derer wächst, die Fußball nicht mehr in der Kneipe schauen (können).

Möglich ist also, dass Sky durch die Preiserhöhung in einem Segment (Abo-Verkauf Kneipe) den Umsatz in beiden Segmenten (Kneipe + Privatkunde) vergrößert. Leider clever, falls erfolgreich.

Erfolgreich wäre die Strategie aber schon dann, wenn ein Umsatzrückgang mit Kneipen durch einen Umsatzanstieg im Privatkundengeschäft überkompensiert würde.

Auch wenn sie auf Kosten der Fußballfans geht: Die Strategie von Sky macht also durchaus Sinn.

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Published by Johannes Eber

Berlin-based economist, senior consultant at Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) and co-founder of the media agency Solokarpfen.

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