Wie wir um Menschen werben: der Flyer

Wie viele Millionen Euro verdienen wohl Briefzusteller (allen voran die Deutsche Post) in Folge der millionenfach auf Briefkästen klebenden „Bitte keine Werbung einwerfen“-Sticker? Weil es fast nur die euphemistisch als „Infobrief“ betitelte Werbung am Aufkleber vorbei schafft.

Da die Verschickung per Infobrief Werbetreibende vermutlich ein Mehrfaches kostet als etwa Schülern für 8 Euro die Stunde für das Stecken von Flyern in Briefkästen zu bezahlen, suchen sie nach neuen Wegen der Übermittlung ihrer auf Papier gedruckten Angebote. So wird visitenkarten-kleine Werbung gerne in Autotürgriffe gesteckt. Beliebt sind vor allem jene Plätze, wo der Kunde der Werbung nicht entgehen kann, wo er sie in die Hand nehmen muss und sei es nur, um sie wegzuschmeißen.

Flyer im Fahrradkorb

Auch Fahrräder taugen als Werbemittelüberträger. Als ich gestern von der Mittagspause zurück zum Fahrrad kam, hatte man mir (innerhalb von 45 Minuten) gleich zwei Werbebotschaften zugesteckt (siehe Foto):  Werbung einer Fluggesellschaft und einem Online-Bestelldienst für Lebensmittel.

Ich versuche in solchen Fällen Werbebotschaft wie Unternehmensname zu ignorieren. Ich möchte nicht, dass Unternehmen mit einer Werbeform Erfolg haben, die mich belästigt (ich muss die Werbung in die Hand nehmen und entsorgen).

Dieser Post ist Teil der Serie Wie wir um Menschen werben (alle Posts)

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