Wie wir um Menschen werben: Die Litfaßsäule

Litfaßsäule
Das Rieplsche Gesetz, wonach „kein gesellschaftlich etabliertes Instrument des Informations- und Gedankenaustauschs von anderen Instrumenten, die im Laufe der Zeit hinzutreten, vollkommen ersetzt oder verdrängt wird“, trifft auch auf die Litfaßsäule zu – aller digitaler Revolution zum Trotz. Der Drucker Ernst Litfaß hat sie vor mehr als 150 Jahren erfunden, heute gibt es in Deutschland mehr als 50.000:

Die Idee, Plakatsäulen aufzustellen, entstand, um der damals um sich greifenden Wildplakatierung entgegenzuwirken. Litfaß schlug den Behörden vor, überall in der Stadt Säulen aufzustellen, an denen die Menschen ihre Plakate anhängen konnten. Nach jahrelangen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“. Er bekam von der Stadt Berlin ein bis 1865 gültiges Monopol für die Aufstellung seiner Säulen.

Dieser Post ist Teil der Serie Wie wir um Menschen werben (alle Posts)

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