Wer kann mir (mit einer simplen wie bahnbrechenden Erfindung) helfen – und sich nebenbei zum Milliardär machen? #Kopfhörersalat

Wenn ein Anruf auf meinem Handy eingeht, werde ich regelmäßig nervös. Da ich bei Gesprächen ungern das Handy am Ohr halte (ist nicht nur unpraktisch, etwa bei Arbeit am Computer, sondern schränkt auch Gestikulation ein, Folge: Gedankenarmut), hole ich die Kopfhörer aus der Hosentasche. Die sehen in der Regel so aus:

Kopfhörer von Apple

Ich benötige mindestens 20 Sekunden (je länger die Kopfhörer in der Hosentasche waren, desto mehr Zeit braucht die Entwirrung – warum eigentlich?) bis das Kabel entworren ist, ich also telefonierbereit bin.

Um die stetig wiederkehrende kleine Aufregung zu vermeiden, gibt es grundsätzlich zwei Alternativen: Entweder ich wickle das Kabel nach einem Telefonat ordentlich auf oder ich kaufe mir einen Bügelkopfhörer.

Beide Alternativen kommen für mich nicht wirklich in Frage: Erstere wegen meiner ausgeprägten Gegenwartspräferenz – der Nutzen (schnelle Gesprächsannahme) benötigt einen zeitlich vorgelagerten Aufwand (ordentliches Aufrollen des Kopfhörerkabels); letztere wegen des Größenmissverhältnisses von Transportgegenstand (Bügelkopfhörer) und Transportverpackung (Hosentasche).

Der Kopfhörermarkt ist offensichtlich ein MilliardengeschäftWarum gibt es noch keine bahnbrechende Erfindung (oder habe ich das entsprechende Produkt nur noch nicht entdeckt), welche die Vorteile (geringe Transportgröße plus schnelle Gesprächsannahme) verbindet? Reicher kann man durch eine (zumindest auf den ersten Blick) simple Erfindung doch gar nicht werden.


Nachtrag 12.05.2014, 11:30 Uhr:

Eine weitere mögliche Alternative, die kabellose (Bluetooth), ist bisher für mich ebenfalls keine.

Weil 1) Nimmt man ein Ein-Ohr-Gerät, also ein Gerät ausschließlich für Gespräche (ich hatte vor Jahren ein schönes von Apple/Sony), dann muss man letztlich zwei Kopfhörer mit sich rumtragen, einen für Gespräche, einen für Musik.

Weil 2) Nimmt man einen kabellosen Kopfhörer (ich hatte diesen von Plantronics – mittlerweile über eBay wieder verkauft), trägt man die Technik inklusive Akku quasi im Ohr – so der Kopfhörer nicht gerade rausgefallen ist. Ist mir zu schwer.

Problem bei beiden Varianten: der Akku. Der wird durch häufiges Aufladen oder Hitze (Kopfhörer im Sommer im Auto) schwächer und fällt garantiert immer beim Lieblingslied aus (Murphys-Law).


Nachtrag 12.05.2014, 13:45 Uhr

Ein Video-Tipp von Jakob Nebel. Ich habe ihn ausprobiert. Funktioniert. Kabel aufrollen braucht ungefähr 10 Sekunden. Finde ich akzeptabel. Aber ob das Kabel in der Hosentasche zusammenbleibt? Erfahrungswerte?


Nachtrag 13.05.2014, 16:30 Uhr
Ein Tag Praxis zeigt: Aufwickeln ist nicht meins. Braucht zu lange. Wenn das Gespräch beendet ist, will ich mich nicht mit dem ordentlichen Verstauen der Kopfhörer aufhalten. Sinnvoller erscheint mir deshalb ein Tipp vom Kollegen: Der sagt, dass sich das Kabel dann am wenigsten verwirrt, wenn es erst gar nicht gewickelt oder sonst irgendwie aufgerollt wird, sondern Kopfhörer und Kabel schlicht zusammendrückt und verstaut werden – wie ein Blatt Papier, das man zu einer Papierkugel knüllt. Gefällt mir die Idee, alleine schon, weil es schnell geht.  I will try.

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