Ökonomik als Wissenschaft von der Gesellschaft: Was ich Gary Becker verdanke

Von Gary Becker habe ich gelernt, dass man mit Ökonomie das Leben, vor allem das Zusammenleben eklären kann. Vielleicht hätte ich mein Studium der Volkswirtschaftslehre nie beendet, wenn mir nicht irgendwann gegen Ende des Grundstudiums klar geworden wäre, dass man mit Ökonomik mehr erklären kann als BIP-Entwicklung und die Theorie des Unternehmens. Aus dem Nachruf in der FAZ:

„Becker predigte nicht, das Leben der Wirtschaft zu unterwerfen. Seine Studien sind sinniger als steter Versuch zu lesen, wie weit die ökonomische Analysemethode alltägliches Verhalten erklären kann, wie weit der eigeninteressierte, Vorteile und Nachteile abwägende Mensch als Erklärungsmuster trägt. Beckers Analysen zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen zeigen: ganz schön weit. Indirekt führt das dann dazu, das Entscheidungsvermögen des einzelnen Menschen als hohes Gut anzuerkennen.“

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