Mit Baseball-Kappe gegen den Mindestlohn

Ein Wirtschaftsprof mit Baseball-Kappe, der sich am Feierabend hinsetzt, um ein Youtube-Video zu produzieren. Ein Video, das simpel erstellt ist, dass aber alles hat, was es braucht. Ein Protagonist, der die Materie versteht und die Fähigkeit hat, Kompliziertes verständlich zu erklären. In dem Fall, den Mindestlohn, genauer gesagt, die Folgen der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, für den mittlerweile fast alle Parteien (die FDP überlegt noch) sind. The stage is yours, Mr. Lieblinssprof und ehemaliger Taxifahrer….


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3 Gedanken zu “Mit Baseball-Kappe gegen den Mindestlohn

  1. In dem Video vereinfacht der Baseball-Kappen Professor seine Botschaft gegen einen Mindestlohn doch arg. Er vergleicht internatioanle Stundenlöhne lapidar, ohne Bezug zu den niedrigeren Über-Lebenshaltungskosten wie zum Beipiel die Mietkosten in den internationalen Ländern. Bei seinen Argumenten besetzt er eine lineare Nachfragekurve und behauptet: Je billiger der Friseur, desto öfter gehen wir dort hin. Ist der Haarschnitt umsonst, ziehen wir in den Salon einfach ein. Auch das Beispiel des Jungen, der seinen Rasen nicht mehr für kleines Geld mähen darf, ist neo liberaler Quatsch. Das immer mehr Menschen von prekären Löhnen überleben müssen, reduziert er auf Studenten und Hausfrauen, die sich ja nur was dazu verdienen wollen. Das Beste an dem Video war die Erklärung eines Medians. Inhaltlich fand ich es professal entäuschend

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  2. @rainersM

    Das Video ist ja nicht so lang. Ich schlage vor, dass du es dir nochmal anschaust, denn offensichtlich hast du einiges nicht mitbekommen.

    Er vergleicht internatioanle Stundenlöhne lapidar

    Ein solcher Vergleich wird in dem Video nur angeregt, aber letztllich nicht als Argument herangezogen.

    Bei seinen Argumenten besetzt er eine lineare Nachfragekurve und behauptet: Je billiger der Friseur, desto öfter gehen wir dort hin.

    Irgendwie fehlt mir da jetzt das Gegenargument. Sinkende Nachfragekurven sind schließlich die Regel.

    Auch das Beispiel des Jungen, der seinen Rasen nicht mehr für kleines Geld mähen darf, ist neo liberaler Quatsch.

    Was ist an dem Beispiel neo-liberal? Und was Quatsch? Es ist doch tatsächlich gerade der Sinn von Mindestlöhnen, Arbeitsverhältnisse nicht zustande kommen zu lassen, und dabei ist es unerheblich, zwischen wem der Vertrag geschlossen worden wäre.

    Das immer mehr Menschen von prekären Löhnen überleben müssen, reduziert er auf Studenten und Hausfrauen, die sich ja nur was dazu verdienen wollen.

    Auch diese Behauptung ist falsch. Van Suntum „reduziert“ die Niedriglöhner nicht auf diese Gruppen, sondern erwähnt, dass diese zu einem großen Anteil dort vertreten sind. Dieser Hinweis ist entweder falsch, dann wäre es an dir, ihn zu widerlegen, oder er ist richtig. Stattdessen baust du einen Strohmann auf. Im Übrigen verweist er gegen Ende auf die unterschiedliche Wirkung auf unterschiedliche Haushaltsgrößen, was logischerweise „normale“ Arbeitnehmer betrifft.

    Bevor du also ans Notenvergeben gehts, solltest du dich erstmal um deine Hausaufgaben kümmern.

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