Warum erlaubt der Staat nur die Monogamie?

Es gibt Fragen, die erscheinen auf den ersten Blick völlig banal. Zum Beispiel folgende aus der Evolutionsbiologie: Warum werden genauso viele Männchen wie Weibchen geboren? Diese Gleichverteilung scheint uns selbstverständlich. Dabei wäre sie biologisch gesehen gar nicht nötig. Denn ein Männchen genügt, um viele Weibchen zu befruchten.

Warum also ist das Geburtenverhältnis identisch? Die schlichte Antwort: Weil es gar kein anderes Verhältnis geben kann. Weder in der Tierwelt, noch bei den Menschen.

Und zwar deswegen: Man stelle sich eine Situation vor, in welcher eine genetische Veranlagung in der Art vorherrscht, dass mehr Mädchen als Jungen geboren werden. Sagen wir im Verhältnis 2:1 – auf zwei Mädchen kommt ein Junge. Das würde bedeuten: Zwei Jahrzehnte später gibt es doppelt so viele potenzielle Mütter wie Väter. Da jedes Kind genau einen Vater und eine Mutter hat, müssen Väter zwangsläufig doppelt so viele Kinder haben. Das heißt aber auch, dass Söhne ihren Eltern zweimal so viele Enkelkinder schenken werden wie Töchter.

Fazit: Paare, die Söhne hervorbringen, haben mehr Nachkommen. Das heißt aber auch, dass das Gen, welches mehr männliche Nachkommen erzeugt, sich zunehmend verbreitet. Diese Entwicklung bewirkt einen Angleichungsprozess, weg von der hohen Mädchengeburtenrate hin zum ausgeglichenen Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen.

Die Evolutionsbiologie und die Ökonomie denken in ähnlichen Mustern. In beiden Professionen spielt das Zusammenspiel zwischen dem Einzelnen und der Masse eine entscheidende Rolle. „Der Konflikt zwischen Individualinteresse und Gruppeninteresse ähnelt dem Konflikt zwischen dem Interesse des Gens und dem Interesse der Art“, schreibt Professor David Friedman, Sohn des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman, in seinem Buch „Der ökonomische Code“.

Der Konflikt zwischen Individual- und Gruppeninteresse existiert auch in der auf freiwilligem Tausch basierenden Marktwirtschaft.

Ob beim Kauf einer Butter oder im Erwerbsleben: Tauschgeschäfte kommen nur dann zustande, wenn sie für beide Seiten (Landwirt/Konsument, Arbeitgeber/Arbeitnehmer) von Vorteil sind. Das bedeutet aber auch, dass in einer Marktwirtschaft ein Gruppeninteresse in der Form besteht, so viele Tauschgeschäfte wie möglich abzuschließen. Denn je mehr teilhaben, desto mehr können davon profitieren, desto größer ist der Gesamtnutzen der Gruppe.

Aus diesem Gruppeninteresse heraus entsteht im kapitalistischen System der viel zitierte Leistungsdruck. Wir sollen mehr arbeiten, mehr verdienen, mehr konsumieren. Dann sind wir für andere von Vorteil. Wer sich dagegen zurücklehnt, ausspannt, aussteigt, der hilft nur einem: sich selbst.

Der Konflikt zwischen Gruppen- und Individualinteresse zeigt sich auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen, genauer gesagt in ihrer institutionalisierten Form, der Ehe.

In Deutschland ist, wie in vielen anderen Ländern auch, die monogame Zweierbeziehung die einzige vom Staat rechtlich erlaubte Lebensform. Die Vielehe ist gemäß § 1306 BGB verboten und kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden (§ 172 StGB).

Warum das Verbot? Wieso stellt man nicht jedem Menschen frei wie er zusammenleben möchte? Warum darf eine Frau nicht mehrere Männer ehelichen (Polyandrie), warum nicht ein Mann mehrere Frauen (Polygynie), warum nicht mehrere Männer und Frauen eine Gruppenehe schließen?

Vermutlich weil eine Gesellschaft, die nur die Monogamie erlaubt, konfliktfreier lebt. Es geht sich einfach gut aus, wenn bei gleichem Geschlechterverhältnis jede Frau mit genau einem Mann zusammenlebt. Wie weit wäre die Missgunst verbreitet, wenn eine Frau, etwa weil sie gut verdient, sich mehrere Männer leisten könnte? Oder ein Mann, weil er gut aussieht, mehrere Frauen? Wie groß wäre der Neid jener, die keine(n) abbekommen?

Weil nicht sein darf, was nicht sein soll, ist die Vielehe zum Tabu verkommen und wird diskreditiert. Zum Beispiel mit der Theorie von den Entwicklungsstufen: Die Promiskuität sei die Beziehungsform der Ur-Menschen gewesen, danach hätte sich die Gruppenehe entwickelt, darauf sei im Matriarchat die Polyandrie entstanden, gefolgt vom Patriarchat mit der Polygynie, und am Ende – quasi als Krönung der Beziehungsschöpfung – hätte sich die Monogamie herausgebildet.

Vor allem im 19. Jahrhundert war die Vorstellung von den Entwicklungsstufen weit verbreitet. Mittlerweile weiß man, dass es alle vier Beziehungsformen schon zu frühen Zeiten unter verschiedenen sozialen, ökonomischen und technischen Bedingungen gegeben hat.

Aber wäre nicht gerade die Polygamie in der Form, dass ein Mann mehrere Frauen heiratet, diskriminierend? Würden die durch die Emanzipation erzielten Fortschritte nicht zunichte gemacht?

Betrachtet durch die Brille der Ökonomie lautet die Antwort: Nein. Im Gegenteil. Ökonomisch gesprochen steigt bei der Einführung einer solchen Form der Vielehe die „Nachfrage nach Frauen“ und damit „ihr Preis“. Frauen wären gefragter, Männer müssten ihnen mehr bieten: höheren Lebensstandard, besseres Aussehen. Voraussetzung ist freilich immer: Jede(r) kann sich frei für oder gegen eine solche Beziehungsform entscheiden.

Unter dem Missverständnis, dass die Polygynie eine Ausgeburt männlicher Vorherrschaft sei, leidet heute übrigens auch das Ansehen des Propheten Mohammed. Im Islam ist es nämlich Männern erlaubt, mit mehreren Frauen zusammenzuleben. Was kaum einer bedenkt: Zu Zeiten Mohammeds waren die Völker häufig in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. Viele Männer starben. Auf dem Heiratsmarkt gab es folglich einen Frauenüberschuss. Ohne die Lebensform der Polygynie wären viele Frauen ohne Mann und damit ohne Familie geblieben. Teil einer Familie zu sein, aber war überlebenswichtig. Die Familie war damals, was heute die Sozialversicherung abdeckt: In ihr wurden Kranke gepflegte und sie sorgte für ein Auskommen im Alter.

Mit diesem dritten Teil endet die kleine Serie über die „Institution der Ehe“. Teil1 über die “Ökonomie der Ehe” findet sich hier, Teil2 über die “Ökonomie der Scheidung” hier.

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Reichtum scheidet: Warum gehen immer mehr Ehen auseinander?

Der Wohlstand macht die Liebe möglich. Vor der Industrialisierung war die Gemeinschaft von Mann und Frau vor allem eine Zweckgemeinschaft gewesen. Ob man heiratete oder ledig blieb, bestimmte die eigene Lebenserwartung: Wer in einer Ehe lebte, wurde bei Krankheit vom Partner gepflegt (Krankenversicherung und Krankenhäuser gab es nicht), und wer Kinder groß zog, konnte sich darauf verlassen, von ihnen versorgt zu werden, wenn im Alter die harte Arbeit auf dem Feld ihren Tribut zollte (eine Rentenversicherung gab es ebenfalls nicht).

Diese Gemeinschaft zu verlassen, war undenkbar, außerhalb der Familie ein Überleben kaum möglich.

Es ist kein Zufall, dass die kulturgeschichtliche Epoche der Romantik mit der Industrialisierung entstand. Die Menschen zogen in Städte und nahmen Arbeiten an, die ihnen (wenn auch im Vergleich zu heute sehr wenig) Freizeit bescherte. Manche verdienten sogar mehr als zum täglichen Überleben nötig war. Gefühl, Leidenschaft, Individualität – die Grundthemen der Romantik konnten erst aus diesem neuen Leben heraus entstehen.

Der Wohlstand macht die Trennung möglich. Noch im Jahr 1900 lag die Scheidungsrate in Deutschland bei 1,9 Prozent. Auf 476.491 Eheschließungen kamen 9.152 Scheidungen. Bis zum Jahr 2000 stieg sie auf 46,4 Prozent. Heute hat sie die 50-Prozent-Marke überschritten.

Der Wohlstand vereint Liebende – und trennt Entliebte. Weil die Nachteile einer Trennung stetig kleiner werden.

Wir sind mobiler geworden und können uns deshalb nach einer Scheidung an einem anderen Ort niederlassen – etwa um dort einen neuen Job zu beginnen. Wir sind reicher geworden und können uns nach einer Trennung zwei Haushalte leisten. Und wir sind freier geworden, weil der technische Fortschritt die Notwendigkeit einer arbeitsteiligen Lebensgemeinschaft weitgehend überflüssig gemacht hat. Denn wir kaufen heute die Marmelade im Supermarkt, anstatt sie selbst herzustellen; wir waschen mit Waschmaschinen und bringen unsere Hemden in die Reinigung, anstatt sie mühsam auf einem Waschbrett zu schrubben; wir versammeln unsere Kinder in Kindertagesstätten, anstatt sich den ganzen Tag selbst um sie zu kümmern.

Die gesellschaftliche Arbeitsteilung hat die Vorteile arbeitsteiliger Familiengemeinschaften weitgehend abgelöst.

Es gibt nicht wenige, die bedauern den Anstieg der Scheidungsrate. Man kann es aber auch anders sehen: Je reicher wir werden, desto stärker gibt es nur einen einzigen relevanten Grund in einer Lebensgemeinschaft zu bleiben: die Liebe.

Ganz stimmt das allerdings nicht. Auch heute noch ist es nicht immer die Liebe, die zusammen hält. Paare können auch aus anderen Gründen von ihrer Beziehung profitieren. In der Warenwelt kennt man das Phänomen der komplementären Güter. Solche Produkte stehen nicht in Konkurrenz zueinander, im Gegenteil, sie ergänzen sich. Steigt die Nachfrage nach dem einen Gut, nimmt auch die Nachfrage nach dem anderen zu. Nur gemeinsam haben solche Güter einen hohen Wert. Hillary und Bill Clinton sind das Paradebeispiel für eine komplementäre Beziehung. Bill konnte nur mit einer vorzeigbaren Frau Präsident werden, Hillary wäre heute nicht Außenministerin, hätte sie sich nach der Lewinsky-Affäre von ihrem Mann scheiden lassen.

Hillary Clinton übrigens ist in gewisser Weise untypisch. Frauen nämlich sind es, die in der Mehrzahl auf die Scheidung drängen: In Deutschland wurden 2008 von den 104.000 Scheidungsanträgen 54,2 Prozent von Frauen eingereicht, nur 37,2 Prozent von Männern. (In den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten die Scheidung.) Und eine ökonomische Studie der Universität Melbourne zeigt, dass Trennungen sogar vorhersehbar sind: Immer dann, wenn die Frau in der Beziehung unglücklicher ist als der Mann, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Scheidung bevorsteht.

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Dieser Text erscheint auch im Südkurier.


Heiraten wir aus Liebe?

Ökonomen fallen auf Hochzeiten manchmal unangenehm auf. Wenn sie ihre Gedanken nicht für sich behalten können. Die gute Stimmung auf der Feier kann dann schnell in den Keller rauschen. Denn manche Ökonomen neigen dazu, in allem einen Markt zu sehen. Nicht nur Börsen oder der Austausch von Waren finden ihr Interesse, sondern das menschliche Zusammenleben im Allgemeinen.

Das Liebesleben ist eine besondere Herausforderung für diese Ökonomen. Weil dort auf den ersten Blick kein Markt zu sehen ist, keine rational handelnden Akteure. Weil bei der Liebe doch vermeintlich die Emotionen überwiegen, die Liebe den Verstand ausschaltet. Aber diese Ökonomen lassen gerne die Luft aus schmachtenden Worten und geseufzten Versprechen. Sie sehen im Menschen den abwägenden Rationalisten, der jede Entscheidung zu seinem Vorteil trifft. Der aber dabei auch Verluste in Kauf nehmen muss, weil wer das eine tut, oft das andere lassen muss.

Opportunitätskosten nennen Ökonomen dies, wenn einem was entgeht, weil man sich für etwas anderes entschieden hat.

Sie, der Sie gerade hier lesen, könnten stattdessen die welken Blumen im Wohnzimmer gießen, mit der Büroarbeit beginnen oder aus dem Zugfenster schauen und die vorbeirauschende Landschaft beobachten. Sie haben sich aber dafür entschieden, diesen Text zu lesen. Das erhöht ihre Opportunitätskosten, mit jeder Textzeile. Freilich, man muss so nicht denken. Ökonomen denken so.

Treffen sich zwei Volkswirte auf der Straße. Fragt der eine: „Wie geht es deiner Frau?“ Antwortet der andere: „Im Verhältnis zu wem?“ Das soll ein Witz sein. Aber eigentlich ist es keiner. Solche Ökonomen jedenfalls sehen auf Hochzeiten nicht ein selig zum Altar schreitendes Brautpaar, sondern zwei zufriedene Menschen, die genug davon haben, nach einem/einer Besseren Ausschau zu halten. Sie hören kaum zu, wenn die Findungsgeschichte der beiden Liebenden erzählt wird, welche vermeintlichen Zufälle geschehen mussten, damit das Paar letztlich zusammen kam, ja zusammenkommen musste, weil sie ganz offensichtlich füreinander bestimmt sind.

Für diese Ökonomen ist die Seelenverwandtschaftsgeschichte schlicht Selbstbetrug, der verschleiert, dass auch vor dieser Hochzeitsfeier die Brautleute die Vor- und Nachteile einer Eheschließung genauestens abgewogen haben, und zwar jeder für sich, ganz im Stillen. Und vielleicht hat gar nicht viel gefehlt und der Konditor hätte eine Hochzeitstorte weniger verkauft.

Wie gesagt, diese Ökonomen hören bei der Geschichte kaum zu. Sie wundern sich derweil vielmehr, wie es möglich ist, dass gerade jener Tag zum Freudenfest ausgerufen wird, an dem zwei Menschen einen Vertrag unterschreiben, der die Dinge für den Fall regelt, dass sie sich einmal nicht mehr lieben werden, dass sie sich vielleicht sogar hassen, zumindest keine Lust mehr auf ein weiteres Zusammenleben haben – vielleicht weil einem der beiden doch noch jemand Besseres über den Weg gelaufen ist.

Die ökonomische Betrachtung des Liebeslebens beginnt nicht erst bei der Hochzeit. Die Partnersuche ist ein weites Forschungsfeld. So haben zum Beispiel drei Wissenschaftler die Lebensläufe von 21.840 Dänen untersucht und festgestellt, dass der Beziehungsstatus den Lebensraum vorgibt: Dänische Singles zieht es in Städte wie Aarhus oder Kopenhagen, wer verheiratet ist, geht zurück aufs Land.

Der Mensch ist eben auch bei der Partnersuche ganz Ökonom: In der Stadt sind die „Suchkosten“ wegen des großen Angebots möglicher Partner erheblich geringer. Die Stadt als perfekter Heiratsmarkt.

Und wie lange suchen wir? Wann und warum entscheiden wir, nun bei einem Partner zu bleiben, vielleicht mit ihm Kinder zu bekommen, mit ihm alt zu werden. „Na, bis der/die Richtige gekommen ist“, sagen die Seelenverwandtschaftsanhänger. „Bis die Kosten der weiteren Suche den möglichen Zugewinn durch einen noch besseren Partner aufwiegen”, ökonomisiert der Ökonom.

Aber woher soll man wissen, was an „möglichen Zugewinnen“ noch kommen wird? Mit der 37-Prozent-Regel der Wahrscheinlichkeitsrechnung! Wer die ersten 37 Prozent der zur Verfügung stehenden Partner testet und danach den ersten nimmt, der besser ist als die zuvor getesteten, erwischt mit hoher Wahrscheinlichkeit den besten oder zweitbesten.

Aber man kennt doch nie alle möglichen Partner? Also weiß man auch nicht, wie viele man testen soll. Das stimmt. Hier hilft die Empirie. Sie rät: Testen sie zwölf potenzielle Partner!

Und danach wird geheiratet? Genau! Warum gleich noch mal? Ach ja, wegen der Liebe. Oder wegen des Vertrags. Vielleicht sind Ökonomen auf Hochzeiten auch deswegen nicht so gern gesehen, weil sie dort tendenziell missmutig sind. Denn ökonomisch gesehen ist die Ehe eine Katastrophe. Zumindest auf den ersten Blick. Denn die Ehe schließt jeden Wettbewerb aus. Man käme nie auf die Idee, in einem Geschäft einen Vertrag zu unterschreiben, der verpflichtet, den Rest des Lebens nur noch dort einzukaufen. Beim Ehevertrag macht man dies. Dass auch andere Mütter schöne Töchter und Söhne haben, soll in Zukunft ignoriert werden. Man marschiert freiwillig ins Monopol der Ehe hinein. Warum? Weil auch Eheleute Ökonomen sind! Eine solche freiwillige Selbstbeschränkung hat nämlich zwei Vorteile:

  1. Das Versprechen sich nicht zu trennen, fördert den Aufbau partnerspezifischer Investitionen. Man gibt sich Mühe, den anderen kennen zu lernen, richtet vielleicht eine gemeinsame Wohnung ein, bekommt ein Kind. Die durch einen Ehevertrag geschaffene höhere Sicherheit des Zusammenbleibens, macht solche Investitionen lohnenswerter. Im Arbeitsleben, wo solche Bindungsverträge verboten sind, entsteht das „hold up“-Problem: Bildungsinvestitionen bleiben aus, wenn der Arbeitgeber fürchten muss, dass sich seine Angestellten mit dem neu erworbenen Wissen aus dem Staub machen und bei der Konkurrenz anheuern.
  2. Der Vertrag trennt die „guten“ von den „schlechten“ Partnern. Die Ehe selektiert. Wer es nicht ernst meint, wer sich nicht langfristig binden will, wird nicht heiraten, zumindest dann nicht, wenn ihm eine Trennung teuer zu stehen kommt. Eine Heirat ist also der ultimative Test, ob die Liebesschwüre heiße Luft sind oder der Partner wirklich bereit ist, den Worten Taten folgen zu lassen. Man könnte auch sagen: Wer heiratet, der traut dem Partner nicht, der will auf Nummer sicher gehen. Aber so was sagen nur Ökonomen.

Was Ökonomen übrigens auch sagen: Heiraten Sie! Unbedingt! Denn auch das haben Ökonomen herausgefunden: Wer heiratet, wird im Vergleich zu Singles glücklicher, reicher und bleibt gesünder.

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