Author: Johannes Eber

Braucht es bundeseinheitliche Mindeststandards für Kindertagesstätten?

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Gesellschaft / Politik

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will nach Spiegel-Informationen entgegen ihrer Ankündigung nun doch kein bundeseinheitliche Mindeststandards für Kindertagesstätten schaffen. Kommt es so, wird Manuela Schwesig heftig kritisiert werden. Eine Bildungsministerin, die sich gegen bessere Qualität bei der Betreuung und Bildung von Kindern wendet - so wird die Botschaft lauten. Doch dieser Blick greift zu kurz. Die entscheidende Frage ist nicht: Wollen wir eine höhere Qualität in den Kitas? (Ja, das wollen Alle). Die Frage ist: Wie kommen wir zu dieser Qualität?

Warum Mineralwasser am Bahnhof teuer ist

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Ökonomie am Rande

Nichts braucht der Mensch zum Leben mehr als Flüssigkeit. Dieser Umstand wird regelmäßig von denen ausgenutzt, die an einem Ort, der nur unter Umständen zu verlassen ist, als einziger Anbieter dieser Bedürfnisbefriedigung nachkommen. 2,20 Euro plus 25 Cent Pfand sollte ich heute für eine Literflasche Christinen-Sprudel beim Eckert-Bahnhofskiosk im ländlichen Bernau bezahlen.

Mindestlohn-Studie: “Es drohen substantielle Beschäftigungsverluste”

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Ökonomik / Politik / politische Ökonomie

Was passiert ab 1. Januar 2015, wenn der Mindestlohn in Deutschland sukzzesive eingeführt wird? Sicher ist, das Mindestlohn-Expertiment mit ungewissem Ausgang hat ein entscheidendes Problem: Es gibt keinen Weg zurück. Es ist für die Politik aussichtslos, eine Mehrheit für die Abschaffung eines Mindestlohns zu sammeln. Als Hoffnung bleibt deshalb lediglich, dass sich die negativen Effekte des Mindestlohns in Grenzen halten werden. Eine Hoffnung, die Wirtschaftsprofessor Ronnie Schöb von Freien Universität Berlin nicht teilt.

Sex oder Massage? Was der Staat entscheiden muss, wenn er das Geld der Bürger will

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Ökonomie am Rande

Bei der Erfindung von Steuerarten ist der Staat bekanntlich kreativ. “Steuergegenstand ist der (finanzielle) Aufwand für Vergnügungen”, heißt es bei Wikipedia über die Vergnügungssteuer, der vielleicht skurrilsten aller Ideen des Staates, um an das Geld der Bürger zu gelangen. Wie ich darauf komme? Die FAZ berichtet über einen Rechtsstreit in Baden-Württemberg. Die Masseurin Monika Kochs hatte geklagt, nachdem die Stadtverwaltung Stuttgart von der Inhaberin ihres Massage-Salons im Jahr 2012 für zwei Monate eine Vergnügungssteuer in […]

Was kostet Kriminalität?

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Ökonomie am Rande / Gesellschaft

Die Zahl der Straftaten in Deutschland ist in den letzten Jahren konstant, nachdem sie davor über Jahre gesunken war. Aber was sagt das aus? “In der Gesamtzahl der Straftaten wiegt die Schwere eines Fahrraddiebstahls genauso viel wie die eines Sexualmords”, schreibt Prof. Dr. Horst Entorf von der Goethe Universität Frankfurt in dem lesenswerten Paper “Was kostet uns die Kriminalität? … und welche Kosten sind durch Kriminalitätsbekämpfung vermeidbar?“.

Lunch #2 unter 5 Euro: : Die Maultasche (Charlottenstraße 35-36)

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100lunches

Der Pixelökonom hat sich mit Eating out sein Bankkonto ruiniert. Jetzt soll alles anders werden. "Auf die Hand" statt "Sitzplatz im Restaurant", lautet das bevorzugte neue Motto beim Mittags(steh)tisch. An 100 Werktagen werden 100 Lunch-Orte unter 5 Euro rund um meinen Arbeitsplatz an der Friedrichstraße in Berlin Mitte (Wikipedia) gesucht und getestet (alle Lunch-Tests im Blog; alle Locations auf Foursquare). Das Essen heute: 4,90 Euro für Maultasche solo @ Die Maultasche, Charlottenstraße 35

Politik versus echtes Leben: Das Problem mit der Frauenquote

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Gesellschaft / Politik

Frauen machen mehr als die Hälfte der Studierenden aus, der durchschnittliche Frauenanteil in den Führungsgremien der größten europäischen Unternehmen liegt jedoch nur 13,7 Prozent. Außerdem beträgt die bereinigte Lohnlücke in Deutschland (Verdienstunterschied, der bestehen bleibt, wenn weibliche und männliche Arbeitnehmer dieselben Eigenschaften vorweisen, z.B. gleiche Berufserfahrung, äquivalenter Bildungsabschluss und vergleichbarer Beruf) 7 Prozent (Screenshot aus Paper “Gibt es eine optimale Frauenquote?“).

Traumberuf Profifußballer?

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Ökonomie am Rande

Jetzt träumen wieder Millionen Jungs von einer Profikarriere als Fußballer. Ein schöner Traum. Dabei ist selbst Lotto spielen der erfolgversprechendere Weg zu Reichtum. “Am Ende ist der Fußball ein Entertainment-Produkt, ökonomisch gesehen, ein ‘winner take all’-Markt“, sagt Wirtschaftsprofessor Sascha Schmidt in einem lesenswerten FAZ-Interview, “man sieht die Schweinsteigers, Özils, Lahms, alle anderen dahinter sieht man nicht, der Wettbewerb der Talente ist härter als in Konzernen.”